19.06.2026

Nach Jahren des Gebets, der Vorbereitung und treuen Arbeit entsteht im Süden Nepals eine kleine Gesundheitsklinik.
„Gott heilt die gebrochenen Herzen und verbindet offene Wunden.“ (Psalm 147,3)
Für die Menschen ist diese Verheissung lange Zeit unerfüllt geblieben – nicht aus Mangel an Glauben, sondern aus Mangel an medizinischer Versorgung. Heute schliesst GEMS diese Lücke und bringt Gottes heilenden Dienst in eine der medizinisch am stärksten unterversorgten Gemeinden Südasiens.
Seit der Entsendung des ersten Missionars im Jahr 2000 hat sich die Arbeit von GEMS in Nepal stark entwickelt. Heute ist das Team in sieben Distrikten tätig – in Regionen, die von Armut, sozialer Ausgrenzung, Analphabetismus und gesundheitlichen Problemen geprägt sind. 26 Gemeinden, Bildungs- und Betreuungsangebote sowie Ausbildungsprogramme erreichen zahlreiche Menschen und geben neue Perspektiven.

Besonders die medizinische Not ist gross. Ein fünftägiges medizinisches Camp Anfang 2026 machte dies deutlich: Rund tausend Menschen suchten Hilfe – viele von ihnen mit Erkrankungen, die leicht behandelbar wären. Häufig fehlen selbst einfache Medikamente. Lange Wartezeiten, unzureichende Versorgung und weite Wege zur nächsten Behandlungseinrichtung prägen den Alltag. Gerade für Schwangere, Kinder und Notfälle kann das lebensgefährlich sein.
Der Standort wurde bewusst gewählt. Die Region liegt nahe der indischen Grenze, hat eine hohe Bevölkerungsdichte, aber kaum Zugang zu medizinischer Versorgung. Gleichzeitig bietet die Lage die Möglichkeit, mit Missionskrankenhäusern in Indien zusammenzuarbeiten und regelmässige Einsätze zu organisieren.

Das Projekt wird eine bezahlbare und zugängliche Versorgung ermöglichen. Patientinnen und Patienten werden durch lokale Fachkräfte betreut und über Videoschaltung mit qualifizierten Ärzten verbunden. Gleichzeitig werden Gesundheitsaufklärung, Prävention sowie frühzeitige Diagnosen gefördert – besonders wichtig für wirtschaftlich benachteiligte Familien.
So wird die Klinik nicht nur ein Ort medizinischer Hilfe sein, sondern auch eine Tür, um Menschen ganzheitlich zu begegnen – mit praktischer Unterstützung und der Hoffnung des Evangeliums.
Wir sind sehr dankbar für alle Gebete und jede Unterstützung, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Bitte begleiten Sie uns weiterhin, während diese Vision Schritt für Schritt Wirklichkeit wird.













































































































































