07.03.2022

Aktuell werden wir von den Medien mit Bildern aus der Ukraine überschwemmt, die Not der leidenden Bevölkerung lässt uns ohnmächtig zurück. Immer wieder schaue ich mir im Internet die neusten Entwicklungen an. Wie konnte das passieren, hier in Europa? Ja, hier in Europa!
Betrifft uns die Not so stark, weil sie so nahe ist? In vielen Ländern der Sahel-Zone wütet der Krieg schon Jahre, Tausende sind ihm schon zum Opfer gefallen. Und wer weiss schon etwas von der Not der Haitianer? Die östlichen Seite der Insel Hispaniola, die Dominikanische Republik, ist eine beliebte Feriendestination, der Westen ist der ärmste Staat von Amerika, geplagt durch Anarchie, Bandenkriege und Naturkatastrophen. Es ist der «richtige» Ort, um unserer Berufung als Inter-Mission nachzuleben und geistliche und materielle Hilfe zu den Ärmsten der Armen zu bringen.

Ende 2020 kamen wir in Kontakt mit einer österreichischen Organisation, die sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt. Durch diesen Kontakt durften wir Benoit Butler kennenlernen, einen Christen aus der Baptistengemeinde in Dolian. Seit einigen Jahren setzt er sich dort vor allem für eine Gruppe von verfolgten Christen ein, die auf ihrer Flucht vor Voodoo-Fanatikern Zuflucht gefunden hatten. Natürlich fehlt es in diesem Dorf an allem, mit den vorhandenen Mitteln wurde aber versucht, vor allem den Kindern eine Perspektive zu geben.

Die Inter-Mission hat beschlossen, dieses Projekt zu unterstützen. In einem ersten Schritt geht es darum, dort eine Schule für drei- bis sechsjährige Kinder zu bauen, die gleichzeitig auch als Kirche benutzt werden kann. Die grösseren Kinder gehen zu Fuss ins Nachbardorf, der Weg dorthin ist aber beschwerlich und kann den kleineren Kindern nicht zugemutet werden. Gut vorbereitet durch die neue Schule in Dolian wird es ihnen leichter fallen, dem Unterricht folgen zu können.
Das Baumaterial für die Schule muss zum grossen Teil mit Eseln herbeigeschafft werden, trotzdem sollten rund Fr. 18'000.- reichen, um dieses Gebäude erdbebensicher zu bauen. Weiter planen wir, Kindern die Schule zu finanzieren und hoffen, bestehende und auch neue Spender dafür zu gewinnen. Wir sind überzeugt: Mit wenig Geld kann dort viel erreicht werden! Die politischen Verhältnisse und die grosse Armut können wir nicht verändern, wir können aber Kindern Hoffnung für eine bessere Zukunft geben.
Dürfen wir mit eurer Hilfe rechnen?









































































































































