28.01.2025

Einblick in die Aktivitäten unseres Projektpartners in Odessa
Die vergangenen Monate waren für die Holy Trinity Church in Odessa von intensiver Arbeit geprägt. Von der Verteilung humanitärer Hilfe bis hin zu sozialen und kulturellen Projekten wurde vieles unternommen, um den Menschen in schwierigen Lebenssituationen Hoffnung zu schenken.
Jeden Monat werden humanitäre Hilfsgüter verteilt. Diese Regelmässigkeit gibt den Empfängerinnen und Empfängern Stabilität, besonders in einer Zeit, in der unsichere Zahlungen und Arbeitslosigkeit den Alltag erschweren. Immer wieder zeigt sich, dass die Arbeit unseres Partners weit über die reine Verteilung von Hilfsgütern hinausgeht – sie wird von den Menschen als wertvolle, umfassende Unterstützung wahrgenommen.

Ein selbstbestimmteres Leben für einen Veteranen
Ein berührendes Beispiel ist Dmytro, ein Kriegsveteran, der bei Kämpfen schwer verwundet wurde. Die Verletzungen liessen ihn halbseitig gelähmt zurück. Dank eines elektrisch betriebenen Rollstuhls, den unser Partner organisierte, kann er sich wieder eigenständig bewegen. Für ihn und seine Familie bedeutet dies eine erhebliche Erleichterung.
Zusammen mit dem Veteranen-Hub in Odessa fanden zwei Musikveranstaltungen statt. Die erste bot Veteranen und ihren Familien die Möglichkeit, Musik zu geniessen und sich auszutauschen. Besonders bewegend war die Begegnung mit der Mutter eines gefallenen Helden, nach dem die Strasse benannt ist, an der die Holy Trinity Church liegt. Das zweite Konzert, gestaltet von Veteranenmusikerinnen und -musikern, stand im Zeichen des Tages der ukrainischen Armee und stärkte die Gemeinschaft.

Weihnachtshilfe und lebenswichtige Unterstützung
Im Dezember wurden 20 Familien von Veteranen mit Hilfsgütern unterstützt. Zudem erhielten 20 Familien in der Region Odessa 15 Tonnen Brennholz, besonders Veteranen und Menschen mit Behinderungen. Obwohl eine Lieferung in die Region Cherson wegen der unsicheren Lage ausblieb, konnten später Lebensmittelpakete dorthin gebracht werden.

In der Stadt Rozdilne, nahe der Grenze zu Moldawien, besuchte unser Partner familienähnliche Wohngruppen, in denen 30 Kinder betreut werden. Neben Gesprächen erhielten die Kinder Weihnachtsgeschenke. Der Zustand in der Region zeigte grossen Nachholbedarf, weshalb weitere Hilfe geplant ist.
Ein Workshop für geflüchtete Frauen brachte weihnachtliche Stimmung. Gemeinsam wurden Dekorationen gestaltet, die viele der Frauen erstmals für ihr Zuhause nutzen konnten.

Ein intensives Jahr
Trotz aller Herausforderungen zeigt das Engagement unseres Partners, wie viel durch gezielte Hilfe bewirkt werden kann. Die Projekte schenken Menschen in schwierigen Situationen nicht nur Unterstützung, sondern auch Hoffnung und neue Perspektiven.







































































































































