04.03.2024
Liebe Freunde!
Wir möchten euch von unserem Einsatz in die Region Cherson berichten. Unser Team besuchte mehrere Siedlungen und verteilten rund 88 Tonnen Brennholz an die Bewohnerinnen und Bewohner.

Die Reise fand Ende Januar statt, mitten im Winter, so dass diese Hilfe sehr wichtig war. Neben dem kalten Wetter gibt es noch eine weitere Schwierigkeit für die Menschen, Brennholz selbst zu sammeln: Die Region ist die am stärksten verminte Gegend in der Ukraine.
Wir haben drei Siedlungen besucht und es geschafft, etwa 135 Familien mit Wärme zu versorgen. Als wir sie persönlich kennenlernten, waren wir erstaunt, wie sehr diese Menschen trotz der äusseren Umstände nach Leben dürsten. Sie haben den Wunsch, ihre Häuser wieder aufzubauen.
Wir konnten wieder bei der Familie von Nina und Yura zu Gast sein. Sie vertrauen Gott, halten an der Hoffnung fest und denken darüber nach, wie sie ein kleines «Business» aufbauen können. Wir erfahren, dass sie viel ehrenamtliche Arbeit leisten, sie haben ein offenes Herz und das ist sehr ermutigend. Wir hoffen, dass wir sie bald wieder treffen und gemeinsam den Menschen im Dorf von Jesus erzählen können.
Wir haben drei Leute aus unserem Team gefragt, wie sie den Einsatz in die Dörfer erlebt haben:

"Ich bin sehr dankbar, konnte ich bei diesem Einsatz mit dabei sein. Ich habe den Krieg mit meinen eigenen Augen gesehen. Ich hatte die Gelegenheit, mit mehreren Menschen persönlich zu sprechen, und sie dankten uns für die Hilfe und sagten, dass sie sie wirklich brauchen. Mir ist klar geworden, dass die Menschen neben humanitärer Hilfe auch einfache Kommunikation sowie moralische und geistige Unterstützung brauchen." - Oleksii C.

"Es war mein erster Einsatz in das Kriegsgebiet! Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben verbrannte Dörfer, Schulen, Kindergärten usw. gesehen. Das schockierte mich sehr! Aber das Beeindruckendste war für mich, dass die Menschen in den Dörfern nicht aufgeben, sondern mit ihren Kindern in ihre verbrannten Häuser zurückkehren und sie so gut wie möglich wieder aufbauen, mit oder ohne Hilfe von aussen. Es gelang uns, mit einer Familie zu sprechen, und die Frau öffnete ihr Herz und erzählte uns von den Schrecken, die sie erlebt hatten. Sie waren sehr aufrichtig und dankbar für die Hilfe in Form von Brennholz." - Oleksandra S.

"Auf dieser Reise habe ich die volle Realität des Krieges gespürt, aus nächster Nähe, nicht aus der Ferne. Ich habe den Wunsch der Menschen gesehen, ihre Häuser und Dörfer wieder aufzubauen, sie befreien die Felder mit ihren eigenen Händen von nicht explodierten Kampfmitteln und säen 30 Kilometer von der Frontlinie entfernt Felder. Ich hoffe, dass Gott diese Menschen, die die Besatzung überlebt haben, bewahrt. Wir sind dankbar und froh, dass wir die Möglichkeit haben, diese Siedlungen zu besuchen und diesen Familien persönlich zu helfen. Wir haben bereits Pläne, dieses Projekt weiter auszubauen." - Oleksandr S.







































































































































