29.04.2022
Auch in Nordindien sind alle Projekte nach der Pandemie wieder angelaufen. Im Dorfentwicklungsprojekt in Koath wird der Bau der 48 Häuser für die kasten- und landlosen Familien in diesen Tagen abgeschlossen und die Häuser können an die Familien übergeben werden.

Wie haben die Projektaktivitäten nach den Corona-Einschränkungen wieder gestartet?
Wir sind Gott sehr dankbar, dass wir alle Projektaktivitäten wieder starten konnten. Die Kinder sind sehr glücklich und nehmen nach der langen Pause wieder mit Begeisterung an den Programmen teil. Zu Hause war es ihnen langweilig und sie waren "unproduktiv". Leider haben sie auf ihre Bildung bezogen Rückschritte gemacht. Die Eltern machten sich grosse Sorgen über die Zukunft ihrer Kinder. So waren die Eltern und die Kinder sehr erleichtert, als der Lockdown endlich zu Ende war. Die Kinder besuchen nun wieder regelmässig die Schule, wir feiern zusammen Andachten, beten mit den Kindern und bieten wieder Gottesdienste an.

Wie kommt ihr mit dem Bau der Häuser voran?
Als wir nach dem Lockdown die Erlaubnis bekamen weiterzubauen, haben wir den Bau der restlichen Häuser zügig in Angriff genommen. Wir möchten die letzten der 48 Häuser im nächsten Monat fertigstellen und den Familien übergeben.

Was sind eure nächsten Planungsschritte?
Als wir das Dorfentwicklungsprojekt vor Jahren gestartet haben, konnten wir ein Gebäude für die Aktivitäten mieten, das direkt neben der ursprünglichen Siedlung der Familien lag. Da das Grundstück für die neuen Häuser etwa einen Kilometer entfernt ist, haben wir uns nach einer neuen Möglichkeit für die Projektaktivitäten umgeschaut. Das alte Gebäude liegt auch direkt an einer stark befahrenen Strasse, wo es immer wieder tödliche Unfälle gibt. Wir haben darum gebetet, ein Grundstück in der Nähe der neu gebauten Häuser zu bekommen. Gott hat uns geholfen, ein Grundstück zu kaufen, das 500 m von der neuen Siedlung entfernt ist. Auf dem Grundstück möchten wir nun ein grösseres Projektgebäude bauen. Im Erdgeschoss sind ein Gottesdienst- und Gemeinschaftsraum, eine Küche und ein Büro geplant, im oberen Stock zwei Wohnungen für die Familien des Projektleiters und des Pastors. Da es in indischen Dörfern grundsätzlich keinen Friedhof gibt, werden wir auf dem Grundstück hinter der Kirche auch einen Friedhof planen.

Was habt ihr zurzeit für Herausforderungen?
Einige Kinder kommen regelmässig, andere sehr unregelmässig zu den Aktivitäten. Wir besuchen die Familien, beraten sie und hoffen, dass wir die Kinder motivieren können, an den Programmen teilzunehmen.
Wir danken euch sehr herzlich für eure Gebete und Unterstützung!







































































































































