Kinderheime

Ideal ist es, wenn Kinder in einer intakten, gesunden Familie aufwachsen. Tausendfache Realität ist es aber, dass Kinder – gerade in armen Ländern wie Indien oder Ruanda – in zerrütteten Familienverhältnissen leben müssen, als Waisen oder Halbwaisen unzureichend versorgt werden und selber für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen. Neben Heimen, die generell für Waisen oder Sozialwaisen geführt werden, sind auch solche für spezifische Problemgruppen entstanden, wie Heime für Kinder aus Rotlichtvierteln und Aids-Waisen, für Kinder von Strafgefangenen, behinderte Kinder und für Jugendliche, die unter den Folgen von Kinderlähmung leiden.

Kinderheime sind hier oftmals die einzige Alternative zu einem Leben auf der Strasse, zum Betteln, zur Kriminalität. Seit Beginn bilden solche Heime den Schwerpunkt der Arbeit der Inter-Mission. Rund 2‘500 Kinder und Jugendliche werden heute in knapp 100 Heimen unterstützt. Ausgewogene Ernährung, medizinische Betreuung, Kleidung und Schulbesuch mit anschliessender Berufsausbildung gehören ebenso dazu wie eine familiäre Atmosphäre und eine Prägung durch christliche Werte. Heimeltern, die fachlich und menschlich für ihre Aufgabe qualifiziert sind, vermitteln Liebe und Geborgenheit. Ziel ist es, ganzheitlich für die Kinder zu sorgen. Das Leben in solch einer Gemeinschaft ist mehr als ein behelfsmässiger Familienersatz. Für viele Kinder ist es ihre Familie, in der sie zu gereiften Persönlichkeiten heranwachsen, Verantwortung in ihrer Gesellschaft übernehmen und selber Liebe geben.

Patenschaftsverwaltung Kinder 

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